Apple zeigt das erste faltbare iPhone - iPhone Duo ab 2.299 Euro, dazu iPhone 18 Pro, neue Uhren und AirPods 5
9 September 2026Dieser Artikel wurde mithilfe einer Lösung erstellt, die unter menschlicher Aufsicht eine Farm von KI-Modellen unter anderem für Recherche, Verifizierung, Korrektur und Übersetzung orchestriert.
Mittwoch, 9. September, 19 Uhr unserer Zeit, Steve Jobs Theater im Apple Park. John Ternus betritt die Bühne, seit dem 1. September CEO von Apple. Tim Cook ist nach fünfzehn Jahren Verwaltungsratsvorsitzender geworden. Es ist Ternus' erste Keynote in dieser Rolle. In den ersten fünfzig Minuten zeigt er das iPhone 18 Pro, die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 sowie die AirPods 5. Dann sagt er, es gebe „One more thing“ - und holt das erste faltbare iPhone hervor.
Unten steht alles, was Apple gezeigt hat, mit Preisen in Euro und Terminen für Deutschland. Ohne Urteile - die überlasse ich Ihnen. Am Ende gesondert: worüber vor der Veranstaltung spekuliert wurde und was nicht dabei war.
iPhone Duo - das erste faltbare iPhone

Es heißt iPhone Duo, nicht „Ultra“ und nicht „Fold“. Aufgeklappt hat es ein 7,6-Zoll-Display mit anderthalbmal so viel Fläche wie das iPhone 18 Pro Max. Zugeklappt misst das Außendisplay 5,4 Zoll, mit 90 Prozent der Fläche des iPhone-18-Pro-Bildschirms. Beide Displays haben dasselbe Seitenverhältnis, beim Zuklappen wird der Inhalt also nur kleiner, statt in ein anderes Layout zu springen. Apple vergleicht das geschlossene Duo mit einem Reisepass.
Maße und Gewicht laut technischen Daten: 5,2 mm dünn im geöffneten Zustand (Apple nennt es das dünnste iPhone aller Zeiten), 11,3 mm geschlossen, 254 Gramm. Das Gehäuse besteht aus spiegelpoliertem Titan Grade 5, vorn Ceramic Shield 2, hinten Ceramic Shield, Wasserschutz nach IP68. Das Scharnier besteht aus mehr als hundert Teilen und schließt mit Magneten. Das Innendisplay hat eine matte Nanotextur-Oberfläche, die laut Apple „die Sichtbarkeit der Falte minimiert“ - Apple behauptet nicht, dass es keine Falte gibt.
Auf der Bühne sagte Ternus über die Konkurrenz: „Andere haben Foldables gebaut, die sich wie zwei ungeschickt zusammengeklebte Telefone anfühlen“ (engl. „Others have created foldables that just feel like two phones awkwardly stuck together“). In der Pressemitteilung fügte er hinzu: „iPhone Duo ist die tiefgreifendste Veränderung des iPhone seit dem Original“ (engl. „iPhone Duo is the most transformational change to iPhone since the original“).

Face ID gibt es nicht. Touch ID sitzt in der Seitentaste und funktioniert bei geöffnetem wie geschlossenem Telefon gleich; entsperren kann man auch mit der Uhr. Die FaceTime-Kamera verbirgt sich unter dem Innendisplay und erscheint nur, wenn sie benutzt wird. Hinten sitzen zwei 48-MP-Kameras: die Hauptkamera (26 mm, f/1,6) mit einem aus dem Sensor ausgeschnittenen 2-fach-Zoom „in optischer Qualität“ und eine Ultraweitwinkelkamera (13 mm, 120 Grad). Ein Teleobjektiv gibt es nicht. Video: 4K mit 120 Bildern pro Sekunde in Dolby Vision.
Die faltbare Bauweise verschafft der Kamera ein paar Funktionen, die kein anderes iPhone hat. Duo Preview zeigt der fotografierten Person eine Vorschau auf dem Außendisplay. Kid Cue spielt dort Peanuts-Animationen ab, damit ein Kind in die Linse schaut. Smart Take löst von selbst aus, wenn KI-Modelle erkennen, dass die Leute posieren. Duo FaceTime lässt eine zweite Person über das Außendisplay an einem Anruf teilnehmen. Siri Camera ist ein Modus, in dem Siri sieht, was der Nutzer sieht, und Fragen dazu beantwortet.
Im Inneren steckt derselbe A20 Pro wie im iPhone 18 Pro, kombiniert mit einer Vapor Chamber - Apple nennt eine Dauerleistung von bis zu 35 Prozent über dem iPhone 17 Pro. Zwei Akkus, einer in jeder Hälfte, arbeiten wie ein einziger: bis zu 31 Stunden Video auf dem Innendisplay, bis zu 44 auf dem Außendisplay, bis zu 24 Stunden bei gleichmäßiger Nutzung beider Bildschirme. Auf 50 Prozent lädt es in etwa 20 Minuten. Einen SIM-Schacht gibt es nicht - das Duo läuft weltweit ausschließlich mit eSIM, auch in Deutschland.
iOS 27 wurde für das Duo umgebaut: das Dock, die Tasten des Sperrbildschirms und die Navigation in Apps wandern an den Rand des Displays, die Dynamic Island dreht sich in die Senkrechte, und im geöffneten Zustand sieht man zwei Seiten des Home-Bildschirms nebeneinander. Split View erlaubt es, zwei Apps nebeneinander zu öffnen - erstmals auf einem iPhone - oder zwei Fenster derselben App. StandBy schaltet sich ein, sobald man das Telefon ablegt, auch ohne Ladegerät. Netflix, Zoom und Slack gehören zu den Apps, die zum Start angepasst sind. Die Unterstützung für den Apple Pencil kommt „noch in diesem Jahr“. Das Duo wird mit iOS 27.1 ausgeliefert.

Farben: Star White und Night Sky. Preise in Deutschland: 2.299 Euro (256 GB), 2.549 Euro (512 GB), 3.049 Euro (1 TB), 3.799 Euro (2 TB). In den USA 1.999 bis 3.199 Dollar. Die Vorbestellung beginnt in Deutschland am Freitag, 16. Oktober, um 14 Uhr, verfügbar ist es ab 23. Oktober - Deutschland gehört zu den mehr als 70 Ländern der ersten Welle. 28 weitere Länder folgen eine Woche später. Das Case kostet 89 Euro, das Folio mit Ständer 149 Euro.
iPhone 18 Pro und 18 Pro Max

Das Aussehen ist fast unverändert, innen steckt der neue A20 Pro - der erste in Serie gefertigte Smartphone-Chip im 2-nm-Verfahren. Sechs CPU-Kerne bis zu 20 Prozent schneller als beim A19 Pro, sieben GPU-Kerne bis zu 40 Prozent schneller und zwei Neural Engines mit je 16 Kernen, also doppelt so viel Kraft für KI. Die Vapor Chamber ist dreimal so groß wie im 17 Pro, was eine um bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung bringen soll.
Die größte Änderung steckt in der Kamera. Die 48-MP-Hauptkamera hat eine variable Blende von f/1,48 bis f/4, gesteuert von sechs Lamellen, die dünner sind als ein menschliches Haar. Der Ultraweitwinkel hat weiterhin 48 MP, das 48-MP-Teleobjektiv hat 100 mm Brennweite (4-fach) und ein Periskop mit Tetraprisma. Apple rechnet daraus einen 16-fachen Zoombereich „in optischer Qualität“. Die Frontkamera ist eine 18-MP-Center-Stage-Einheit. Neu für Fotografen: Apple Reference Image, eine kryptografische Signatur auf Pixelebene im Moment der Aufnahme, als Nachweis, dass das Bild aus einer Kamera stammt und nicht von einer KI. In der Europäischen Union, also auch in Deutschland, lassen sich solche Fotos zum Start nicht aufnehmen; man kann sie nur ansehen und ihre Echtheit prüfen.

Displays: 6,3 Zoll beim Pro und 6,9 Zoll beim Pro Max, 3.000 Nit im Freien, eine kleinere Dynamic Island mit Platz für drei Live-Aktivitäten gleichzeitig. Akku: bis zu 34 Stunden Video beim Pro und bis zu 43 beim Pro Max, 50 Prozent in etwa 15 Minuten. Das deutsche Modell behält den Nano-SIM-Schacht neben der eSIM; in den USA und elf weiteren Ländern gibt es das Telefon nur mit eSIM. Dazu kommen der N1-Chip mit Wi-Fi 7 und das C2-Modem. Das Gehäuse ist aus Aluminium; das Pro wiegt 211 g, das Pro Max 249 g.
Farben: Schwarz, Silber, Gletscherblau und Burgunderrot. Preise in Deutschland: iPhone 18 Pro 1.449 Euro (256 GB), 1.699 Euro (512 GB), 2.199 Euro (1 TB), 2.949 Euro (2 TB). iPhone 18 Pro Max 1.599 Euro, 1.849 Euro, 2.349 Euro und 3.099 Euro. Das sind 150 Euro mehr als vor einem Jahr (in den USA ab 1.199 und 1.299 Dollar, 100 Dollar mehr). Vorbestellung in Deutschland ab Samstag, 12. September, 14 Uhr, im Handel ab Freitag, 18. September. In der Schachtel liegt nur ein Kabel.
Apple Watch Series 12 und Ultra 4

Beide Uhren bekommen den S11-Chip und ein neues Health Sensing System: eine Pulsmessung alle fünf Sekunden und eine bis zu 24-mal häufigere Messung der Herzfrequenzvariabilität als bisher. Auf diesen Messungen baut die neue Readiness-App auf - jeden Morgen ein Wert von 0 bis 10 mit einer von vier Botschaften: ausruhen, nicht übertreiben, bereit, los geht's. Dazu kommt eine überarbeitete Health-App mit den Tabs Insights und Longevity und der Kennzahl Health Age, doch dieser Teil kommt „später in diesem Jahr“, zunächst auf Englisch und in der US-Version.
Die neue Funktionskategorie heißt Audio Intelligence. Live Rewind zeigt nach doppeltem Drücken der Krone eine Abschrift dessen, was in den letzten 15 Sekunden gesagt wurde. Siri Recap hört einem Gespräch zu, etwa einer Besprechung oder einem Elternabend, und macht daraus eine Notiz mit Titel, Zusammenfassung und Kernpunkten. Apple versicherte von der Bühne, dass „diese Audio-Intelligence-Funktionen keine Audioaufnahmen erstellen oder speichern“ (engl. „these Audio Intelligence features do not create or store audio recordings“) und der Rohton selbst für Apple unzugänglich sei. Beide Funktionen setzen Siri AI voraus und kommen noch in diesem Jahr, zunächst auf Englisch, als Beta - in der EU vorerst nicht.

Die Series 12 gibt es mit 42- und 46-mm-Gehäusen aus Aluminium oder Titan, mit 2.000-Nit-Display und Ceramic Shield 2 bei den Aluminiumversionen. Auch das Keramikgehäuse ist zurück (Pearl White und Night Blue), in den Größen 43 und 47 mm. Akku bis zu 24 Stunden, bis zu 38 im Stromsparmodus, 15 Minuten Laden bringen bis zu 12 Stunden Laufzeit. In Deutschland ab 449 Euro für das 42-mm-Aluminiummodell (in den USA ab 399 Dollar); die Preise der Titan- und Keramikversionen hat Apple in der Pressemitteilung nicht genannt. Die Ultra 4 hat ein 49-mm-Titangehäuse und ein 3.000-Nit-Display und wiegt 63 g. Laufzeit: bis zu 50 Stunden, bis zu 84 im Stromsparmodus und bis zu 45 Stunden im erweiterten Trainingsmodus. Wasserdicht bis 100 m. Ab 899 Euro (in den USA ab 799 Dollar). Beide können seit dem 9. September vorbestellt werden und sind ab 18. September im Handel.
AirPods 5

Die wichtigste Änderung: Die aktive Geräuschunterdrückung steckt in beiden Versionen, nicht nur in der teureren wie bei den AirPods 4, und soll um 50 Prozent wirksamer sein. Die Ohrhörer bleiben offen, ohne Silikonaufsätze. Dazu kommen eine neue Akustik mit mehreren Öffnungen, Adaptive EQ der nächsten Generation, Konversationserkennung und Live-Übersetzung. Auf Siris Fragen kann man mit Nicken für Ja oder Kopfschütteln für Nein antworten.
Akku in der Basisversion: bis zu 4 Stunden mit eingeschaltetem ANC und bis zu 20 mit dem Case. In der Version mit kabellosem Ladecase: bis zu 5 Stunden mit ANC und bis zu 22 mit dem Case. Die teurere hat am Stiel einen Drucksensor, über den man mit dem Finger streicht, um die Lautstärke zu ändern - laut Apple eine Premiere bei offenen Ohrhörern. Preise in Deutschland: 149 Euro und 169 Euro mit kabellosem Ladecase (in den USA 129 und 149 Dollar). Vorbestellung seit dem 9. September, im Handel ab 18. September.
Dave Pakula, Apples Vizepräsident für Hardware-Engineering, in der Pressemitteilung: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den AirPods 5 die aktive Geräuschunterdrückung - eine unserer beliebtesten Funktionen - in unsere günstigsten AirPods bringen können“ (engl. „We're thrilled that with AirPods 5, we're able to bring Active Noise Cancellation - one of our most beloved features - to our most affordable AirPods“).
iOS 27, Siri AI und was Deutschland bekommt
iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 Golden Gate, watchOS 27 und visionOS 27 erscheinen am Montag, 14. September. Nur tvOS 27 hat noch keinen Termin. macOS 27 ist die letzte Version mit vollständigem Rosetta, der Schicht, die für Intel geschriebene Software ausführt; danach bleibt nur noch die Unterstützung ausgewählter älterer Spiele.
Mit iOS 27 kommt Siri AI - eine neue Siri, die den Kontext des Nutzers kennt (Nachrichten, Mails, Fotos, Kalender), sieht, was auf dem Bildschirm ist, Aktionen in Apps ausführt und eine eigene App mit Gesprächsverlauf hat. Sie startet als Beta, nur auf Englisch, mit Warteliste. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen im Oktober - Deutsch steht auf dieser Liste nicht, einen Termin nennt Apple nicht. Apple Intelligence selbst unterstützt 16 Sprachen, darunter Deutsch: Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch.
Für Deutschland kommt als EU-Land eine weitere Einschränkung hinzu. Eine Fußnote in Apples Mitteilung lautet: „Siri AI wird in der EU zunächst nicht auf iOS, iPadOS und watchOS verfügbar sein. Funktionen, die auf Siri AI basieren, werden in der EU auf iOS, iPadOS und watchOS ebenfalls nicht verfügbar sein“ (engl. „Siri AI will not be available initially in the EU on iOS, iPadOS, and watchOS. Features that rely on Siri AI will also not be available in the EU on iOS, iPadOS, and watchOS“). In der EU läuft Siri AI nur auf dem Mac und der Vision Pro. Auf der Bühne fiel dazu kein Wort, alles steht in den Fußnoten. Apple begründet das seit Juni mit dem Streit mit der Europäischen Kommission über den DMA. Die Kommission antwortete damals durch ihren Sprecher Thomas Regnier: „Die Entscheidung, Siri AI in der EU nicht einzuführen, ist die Entscheidung von Apple und allein von Apple“ (engl. „The decision not to roll out Siri AI in the EU is Apple's and Apple's only“). Einen Termin nennt niemand.
In den Fußnoten steht noch ein weiterer neuer Satz. Apple-Intelligence-Funktionen, die Server nutzen - Siri AI, Fotobearbeitung, Image Playground -, haben tägliche Nutzungslimits, und „erweiterter Zugang zu solchen Funktionen wird in Zukunft gegen Gebühr verfügbar sein“ (engl. „expanded access to such features will be available for a fee in the future“). Auf der Bühne hieß es nur, dass „mehr Zugang mit den meisten iCloud+-Tarifen verfügbar sein wird“ (engl. „increased access will be available with most iCloud+ plans“). Apple nannte weder Preise noch einen Termin. Siri AI ist für Personen unter 13 Jahren nicht verfügbar.
Weitere Neuerungen: iPhone Handoff ermöglicht es, eine Rufnummer auf zwei iPhones zu nutzen und zwischen ihnen zu wechseln - zum Start bei T-Mobile in den USA und bei der Deutschen Telekom, Deutschland ist also von Anfang an dabei. Notify Me in Safari überwacht eine Seite auf Änderungen, etwa wenn ein Artikel wieder lieferbar ist oder der Preis sinkt. Image Playground erzeugt fotorealistische Bilder, und noch in diesem Jahr kommt das Wasserzeichen SynthID (Googles Standard) zur Kennzeichnung von Bildern, die per KI erstellt oder verändert wurden. Apple verlängert außerdem den kostenlosen Zugang zur Satellitenverbindung um ein Jahr für iPhone 14, 15 und 16, die vor dem 9. September aktiviert wurden, in den Ländern, in denen der Dienst funktioniert.
Preise und Termine für Deutschland auf einen Blick
Was die Gerüchte sagten und was nicht gezeigt wurde
Am nächsten dran war Mark Gurman von Bloomberg. Zwölf Stunden vor der Veranstaltung nannte er den Namen iPhone Duo, während die ganze Branche „iPhone Ultra“ schrieb, dazu den US-Preis ab 2.000 Dollar, die Farben, den Verkaufsstart im Oktober, das fehlende Teleobjektiv, Touch ID in der Taste und die Unterstützung für den Apple Pencil. Als Einziger sagte er auch die Preiserhöhung beim iPhone 18 Pro in den USA um genau 100 Dollar voraus, während IDC von 200 Dollar schrieb, Jeff Pu von 250 bis 300 Dollar und TrendForce von 150 bis 200 Dollar. Bestätigt haben sich auch die Berichte über vier Farben beim 18 Pro, die kleinere Dynamic Island mit drei Live-Aktivitäten, die variable Blende, den 2-nm-Chip, die Vorbestelltermine und darüber, dass es im September kein Basis-iPhone 18 geben würde.
Die lautesten Fehltreffer betreffen die Maße des faltbaren iPhones. Anderthalb Jahre lang wiederholten alle Ming-Chi Kuos Angaben von 7,8 und 5,5 Zoll bei 4,5 bis 4,8 mm im aufgeklappten Zustand - geworden sind es 7,6 und 5,4 Zoll bei 5,2 mm. Statt des versprochenen „Displays ohne Falte“ spricht Apple vom „Minimieren der Sichtbarkeit der Falte“. Die variable Blende sollte nur im Pro Max stecken, sie ist in beiden Modellen. Face ID sollte beim 18 Pro unter das Display wandern, doch die Dynamic Island ist geblieben. Die Geräuschunterdrückung der AirPods 5 sollte nur die teurere Variante bekommen, sie steckt in beiden. Und noch Anfang September schrieb MacRumors, das 18 Pro werde es nicht in Schwarz geben.
Ein guter Teil der erwarteten Produkte wurde nicht gezeigt. Im August sagte Gurman acht Produkte voraus, darunter ein Apple TV 4K, einen HomePod mini und einen Smart-Home-Hub mit 7-Zoll-Display. Es wurden fünf plus AirPods. Am Morgen der Veranstaltung schrieb er selbst auf X: „WENN ihr heute Apple TV, HomePod mini, Home-Display und Touch-MacBook nicht seht, keine Sorge. Es ist erst September“ (engl. „IF you don't see the Apple TV, HomePod mini, home display and touch MacBook today, don't worry. It's only September“). Nach seinen Berichten vom 4. September soll die Smart-Home-Hardware Anfang 2027 kommen. Ein iPad mini mit OLED-Display wird bis Ende Oktober erwartet, ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 und ein iMac mit M6 bis Jahresende. Mac Studio und Mac mini hatte Apple bereits am 25. August per Pressemitteilung vorgestellt, ohne Veranstaltung. Das Basis-iPhone 18, das iPhone 18e und das iPhone Air 2 sind für Frühjahr 2027 geplant. Mit einer Apple Watch SE 4 oder AirPods Pro mit Kameras hatte in diesem Jahr niemand gerechnet.
Zu dieser Liste kommen noch zwei Dinge, die kein Gerücht vorhergesagt hat und die sich direkt aus den Fußnoten in Apples Mitteilungen zum iPhone 18 Pro und zum iPhone Duo ergeben: Siri AI funktioniert auf iPhones in der Europäischen Union nicht, und Apple Intelligence spricht zwar 16 Sprachen, Deutsch eingeschlossen - die neue Siri aber vorerst nur Englisch. Wer in Deutschland ein neues iPhone kauft, bekommt die KI, für die Apple wirbt, also gleich doppelt nicht.
DMA (Digital Markets Act) - die EU-Verordnung über digitale Märkte, die den größten Plattformen Interoperabilitätspflichten auferlegt; Apple argumentiert, sie würde das Unternehmen zwingen, anderen Assistenten denselben Systemzugang zu geben, den Siri AI hat. Private Cloud Compute - Apples Server, an die die Anfragen gehen, die das Modell auf dem Gerät nicht bewältigt; laut Apple hat niemand, auch Apple nicht, Zugriff auf die dort verarbeiteten Daten. Nanotextur - eine matte Oberfläche, die Reflexionen mindert, bekannt von Apple-Displays; beim iPhone Duo ist es eine Schicht aus einem speziellen Polymer auf dem faltbaren Bildschirm.